10 Gedanken zu „Was ist aus den Blogs geworden?

  1. Also schön dass er auflistet was übrig bleibt aber wie kommt er drauf, dass der Hyspe vorbei ist? Ist ja mehr so ein Zwischenstand, oder?

  2. wie aggressiv? Blogs kommen und gehen. Sehe da bisher kein großes Abschwächen. Es ändert sich halt laufend. Damit muss man schritt halten. Wenn nicht kommt es einem wie Stillstand vor.

  3. Also ich weiß ja nicht… weil klar gibtes jetzt Leute die fest stellen, dass so ein Blog wirklich Arbeit bedeutet und es daher sein lassen. Und wahrscheinlich kommen auch weniger nach. Dazu muss man ja auch eine gewisse Mitteilungsbereitschaft haben. Aber ich glaube in Summe tut das der Bloglandschaft doch eher gut. Also ich bin da fest davon überzeugt. Es gibt so viele gute Blogs. Würde mich schwer wundern, wenn die auf einmal verschwinden würden.

  4. Ich denke, dass sich primär die rein privaten Blogs verändern werden. Sites wie aptgetupdate, caschy oder auch 3860 haben ja einen anderen Ansatz. Meine Frau (lesekreis.org) sagt immer zu mir: “Das ist kein Blog sondern eine Literaturseite!”. Hat sie ja eigentlich recht!

  5. Ich sehe persönliche Blogs eher als eine offene Tür, die soziale Netzwerke vertieft. Allerdings merke ich selber, wie kompliziert es jetzt wird, persönlich zu bleiben, je mehr alle Kommunikationskanäle vernetzt werden. Professor Michael Wesch hat es auf den Punkt gebracht: Der soziale Rahmen in dem wir sonst kommunizieren, und den wir natürlich auch jeder Online Präsenz geben – also ein anderer Rahmen auf dem Blog als auf Facebook oder Twitter oder bei professionellen online Texten – entfällt online. User können sich jetzt lustig vom einen zum anderen Rahmen durchklicken und wissen zum Schluss mehr über mich als ich es selbst tue. Gerade durch Facebook, wo ich mit alten Schulfreunden Kontakt aufnehme, merke ich, dass meine inzwischen gläserne Offenheit durchaus seine Tücken hat.

    Michael Wesch sieht darin übrigens das wahre demokratische Potential unsere Ära. Hat was von religiösen Erweckungsbewegungen, finde ich, diese “läuternde” Offenheit, die Versteckspiele verunmöglicht, und ich habe daher dazu mal was geschrieben (http://annehodgson.de/2009/07/23/michael-wesch-and-the-politics-of-authenticity/)

    Ich glaube, Blogs sind daher noch lange nicht am Ende.

  6. Nein, nicht am Ende – Eigentlich stehen sie sogar noch am Anfang. Aber die Blogs, die von 2005 bis heute erfolgreich ihr Unwesen trieben wir es so nicht dauerhaft geben, denn 1) ist nichts von Dauer und 2) hat sich das Medium an sich schon wieder geändert. Also muss dies evolutioniert werden.

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