swoopo.de: Shopping oder Glücksspiel

Ich bin gerade auf die Auktionsplattform swoopo.de gestoßen und frage mich, ob das nicht unter das Glücksspielgesetz fallen sollte. Auf der sehr gelungenen Plattform werden Produkte aller Art weit unter Preis angeboten. Bei jedem Gebot steigt der Preis um ein paar Cent. Der der die Auktion gewinnt hat einen unschlagbar günstigen Preis. Was man aber auf den zweiten Blick erst sieht: Jedes Gebot muss bezahlt werden! Und zwar mit 0,50 € pro Gebot. Da können in ein paar Minuten schon große Beträge zusammenkommen. Und es kann nur einer gewinnen. Nervenkitzel ja! Auktion? Nein! Auch das verpflichtende Rückgaberecht wird umgangen, denn der Käufer bekommt nur den geringen Kaufpreis zurück, aber die Kosten für seine Gebote kann er sich sonst wohin schieben.

Was haltet ihr von dieser Art des Nervenkitzels? ich würde es ja gerne mal probieren ;-)

Was sonst noch...

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Netz und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

6 Kommentare

  1. H.Nassif
    Erstellt am 19. November 2008 um 08:31 | Permanent-Link

    Eindeutig Glücksspiel ist Swoopo.de.
    Ich habe einmal 24 Stunden Gebote verfolgt. Fazit: Spielsucht ist erkennbar auch daran, dass Menschen die Nacht hindurch mitspielten. Wegen eines Speichersticks für 11 Euro im Laden um die Ecke, haben sich Menschen um 1, 3 und 5 Uhr morgens überboten und am Ende mehr bezahlt als regulär das Ding kostet. Ich finde, dass dieses Glücksspielhaus im Internet verboten werden muss. Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen sich bis heute deswegen verschuldet haben, um nur nitzumachen. Swoopo hat das Potential zur krankhaften Spielsucht bei vielen Menschen zu werden.

  2. Erstellt am 19. November 2008 um 08:52 | Permanent-Link

    Ich hatte meine Tests sogar weiter getrieben und 25 Euronen investiert, um zu sehen wie es wirklich funktioniert. Letztendlich zahlen die Deppen solange bis der gewünschte Betrag, der meist das 10 oder 20 fache des Werts ist eingegangen ist und dann wird der Artikel verramscht. Arm wird der der versucht ernsthaft an einen Artikel zu kommen.

  3. Erstellt am 22. Dezember 2008 um 00:57 | Permanent-Link

    Ich hab mir Swoopo heute auch mal etwas näher angeschaut. Da sag ich nur, jeden Morgen steht ein Dummer auf… und bietet direkt danach bei Swoopo mit. Und genau das ist der Grund, weshalb es bei Swoopo keine (bzw. nur sehr vereinzelte) Schnäppchen geben wird. Das irrationale Verhalten der User (Spielsucht, Gier nach Schnäppchen, mangelnde Rechenkünste etc. etc.) sind der Grund dafür, weshalb die Gebote ins Unermessliche gehen und den Betreibern astronomische Summen in die Kasse spülen. Bei meinem Rechenbeispiel lagen die Gebotskosten beim etwa 6-fachen des regulären Ladenpreises. Dabei bezahlen all diejenigen, die die Auktion letzten Endes verlieren, die Zeche.
    Hier meine ersten Eindrücke und das Rechenbeispiel zu Swoopo: http://www.arschtrompete.de/internet/swoopo-lizenz-zum-gelddrucken/

  4. Erstellt am 22. Dezember 2008 um 10:57 | Permanent-Link

    Wobei ich grundsätzlich nicht erkenne wie die Leute Millionen schffeln wollen. Das Thema ist doch irgendwie begrenzt, oder?

  5. ruMPEL
    Erstellt am 19. Februar 2009 um 21:48 | Permanent-Link

    Indeutig Glücksspiel udn das ist doch verboten? Selbst OnlineLotto ist seit anfang des ajhres evrboten. SOllte man da nicht mal als Kudne gegen Klagen? oder es den VErbraucherzentralen stecken?

  6. Erstellt am 19. Februar 2009 um 22:33 | Permanent-Link

    die verbraucherzentralen wissen das schon, denke ich

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Subscribe without commenting

  • Bilder…

    Kirchenfenster Frauenkirche Schaufenster Braune Chucks in der Küche Chucks weiss Meine Chucks (Selbstportrait) Wasserfotografie mit einem Baum